VERSICHERUNGSMAKLER SONJA FAAS

Deutscher Golfversicherungsmakler

Die Thematik

Beitragsbefreiung aus der Sozialversicherung durch die Avens AG

Für Familienangehörige, die im Betrieb mitarbeiten, ist es in der Regel nicht vorteilhaft, durch ihre Beschäftigung sozial versichert zu sein, d.h. gesetzliche Pflichtbeiträge in die Renten- und Arbeitslosen-Versicherung einzuzahlen.


Wie bei allen anderen Arbeitnehmern setzt die Versicherungspflicht ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis voraus. Der mitarbeitende Familienangehörige muss u.a. in den Betrieb eingegliedert und weisungsgebunden sein.

Die Abgrenzung zwischen einem „echten“ Beschäftigungsverhältnis, einer familienhaften Mitarbeit oder einer Mitunternehmerschaft ist nicht immer leicht zu treffen.

Besonders deshalb, weil die Leistungen an den mitarbeitenden Familienangehörigen häufig aus der ohnehin bestehenden Unterhaltsverpflichtung resultieren.

Damit sind sie keine Gegenleistung für erbrachte Arbeit. Außerdem wird die Arbeit häufig selbständig und ohne Weisung des „Chefs“ erledigt.

Die Rechtsprechung hat deshalb Voraussetzungen für die Versicherungspflicht geprägt.

Ausschlaggebend für eine abhängige Beschäftigung sind ganz bestimmte Kriterien. Dass Beiträge überhaupt zu Unrecht kassiert werden, hat mit der Unüberschaubarkeit der deutschen Sozialversicherung zu tun.

An der Frage, ob einer sozialversicherungspflichtig angestellt ist oder nicht, sind drei Sozialversicherungsträger beteiligt, die unterschiedliche Interessen haben und die Sozialgesetze unterschiedlich auslegen.

Angemeldet werden Angestellte bei den Krankenkassen. Sie sind die „Einzugsstelle“ auch für die Beiträge zur Arbeitslosen- und Rentenversicherung. Das ist ziemlich unsinnig, weil die Krankenkassen das geringste Interesse am tatsächlichen Status des Angemeldeten haben.

Wer ihnen als Angestellter gemeldet wird, den lassen sie in aller Regel und ohne Prüfung als solche gelten – auch wenn er nicht ins System hinein gehört und damit keinen Anspruch auf Sozialleistungen hat.

Solche Fehlmeldungen stören die Sachbearbeiter nicht, solange das neue Mitglied der Solidargemeinschaft seine Beiträge regelmäßig zahlt.

Erst wenn der Versicherte Jahre später Leistungen einfordert, meist Arbeitslosengeld, aber auch BU-Rente , wird wirklich geprüft, ob er tatsächlich einen Anspruch auf die Gelder hat – allerdings nicht mehr von der Krankenkasse, sondern von der Agentur für Arbeit oder vom Rentenversicherungsträger.

Diese Stellen geben ungern Geld aus und kommen daher nachträglich gerne zu dem Schluss, dass der Beitragszahler noch nie oder schon lange nicht mehr ordentlicher Angestellter war, sondern Mitunternehmer, und deshalb keinen Anspruch auf Versicherungsleistungen hat.

 

DIE BETROFFENEN

Allein im Handwerk sind es etwa 600.000 Frauen, die in den Betrieben ihrer Männer beschäftigt sind, zählt man die mitarbeitenden Partner in Arztpraxen und im Hotel-/Gastgewerbe dazu, die Söhne, Töchter, Schwiegersöhne und sonstige Verwandten, die in Personenunternehmen und GmbHs beschäftigt sind, kommt man leicht auf deutlich über eine Million.

Eine Million Betroffene, die unter Umständen keine echten Angestellten sind, sondern nach Auffassung der Sozialgesetzgebung „Mitunternehmer“,

  • die seit Jahren Sozialabgaben zahlen, obwohl sie es nicht müssen,
  • die das nicht wissen und deshalb auch nie auf die Idee kommen, einen Antrag auf Befreiung zu stellen,
  • die deshalb die Chance verspielen, private Vorsorge zu treffen.
  • All das in dem guten Glauben, im Ernstfall abgesichert zu sein.


Nach den Geschehnissen der letzten Jahre ist das leider ein Irrtum.

Auch die aktuelle Gesetzesänderung vom 01.Januar 2008 hat nichts daran geändert.

Im Gegenteil – jetzt sind zu Unrecht bezahlte Beiträge auch in die gesetzliche Rentenversicherung nach 4 Jahren verjährt.

 

DIE AUFGABE

Wir begleiten die Betroffenen und beauftragen Rechtsanwälte mit der Zusammenstellung vollständiger Unterlagen und Nachweise für die SV-Träger zur Schaffung von Rechtssicherheit.

 

DER WEG

Unser Know-how, kombiniert mit kompetenten Partnern vor Ort ergeben die ideale Verbindung.

So gehen wir Kooperationen mit Unternehmen ein, die fundierte Kenntnisse im Bereich „private und betriebliche Altersvorsorge“ verfügen sowie Finanzdienstleister mit hoher Sozialkompetenz.

Darüber hinaus bedienen sich beratende Berufe unserer Dienstleistung.

Unsere Mandanten erwarten korrekte Beratung mit zukunftsweisenden, sicheren Konzepten.

Die Anlage muss auf seine Bedürfnisse abgestellt sein.


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